Regulation

Allgemeine Angaben zum Thema

Neurofeedback ist eine spezielle Form des Biofeedbacks.

Dabei handelt es sich um eine wissenschaftlich fundierte Verfahrensweise mit dem Ziel, sich sonst dem Bewusstsein nicht zugängliche Abläufe bewusst zu machen und durch ein entsprechendes Training zu verändern. Dazu werden bestimmte Funktionsparameter gemessen und als graphisches oder akustisches Feedback aufbereitet.
Übliche Parameter sind: Hautleitwert, Puls, EKG (Elektrokardiogramm), Temperatur, Sauerstoffsättigung, Muskelaktivität (EMG), Elekroenzephalogramm (EEG, elektrische Aktivitäten des Gehirns).

Einen wirklich Evidenz gesicherten und validierbaren Test und Befund zu diesem Thema gibt es wohl nicht, aber Annhäherungen daran. Daher ist mein Anliegen hier auch nicht, ein Symptom spezifisch behandeln zu wollen.
Wie in allen anderen Symptomfeldern geht es darum, das Gehirn in seinen inneren Abläufen dabei zu unterstützen, ungewünschte Zustände in gewünschtes inneres Erleben und äußerlich sichtbares Verhalten zu verändern.
Die wissenschaftlichen Forschungergebnisse geben für die Wirksamkeit Hinweise. aber es bedarf noch vieler weiterer Forschungen, in den hier folgend genannten Symptombildern von nachweislicher wissenschatlicher Wirksamkeit insgesamt auszugehen.

Aus meiner Sicht handelt es sich daher beim Bio- wie Neurofeedback Training um eine Methode, deren Effezienz von vielen weiteren Faktoren maßgeblich mit beeinflusst wird und deren Wirksamkeit noch viele weitere wissenschaftliche Forschungen braucht. Es wird auch daher ein interdisziplinärer Ansatz angestrebt. Es kann aber nach dem heutigen Stand des Wissens davon ausgeganen werden, dass Trainingseffekte wie teils auch therapeutische Effekte erzielt werden können.

Das Neurofeedback bezieht sich auf das EEG (Elektro-Enzephalo-Gramm, also die Aufzeichung der von außen elektrisch messbaren Aktivitäten der Hirn-Nervenzellen)
Hier gibt es die Möglichkeiten, mit den Frequenzbändern zu arbeiten oder mit sogenannten langsamen kortikalen Potentialen (SCP). In der Wirkungsweise scheinen beide Methoden gleiche Ergebnisse zu erzielen, das Frequenzband-Training hat aber vielseitigere Einsatzmöglichkeiten.

Im Gegensatz zu medikamentöser Behandlung gibt es beim Neurofeedback keine dauerhaften unerwünschten Nebenwirkungen zu beklagen.

Bei einer Anwendung von Neurofeeback werden am Kopf des Klienten drei bis zu sechs Elektroden plaziert, um die Hirnströme aufzunehmen. Wichtig: es werden keine Ströme dem Gehirn zugefügt, es wird nur gemessen, daher ist dieses Verfahren absolut schmerzfrei.
Am Computer werden die Daten aufbereitet und können, mit verschiedenen Animationen versehen, die positiven Veränderungen der Hirnaktivitäten sofort sichtbar oder hörbar zurück melden (Feedback).